Top Reiseziele Dalmatien – Makarska

6 Februar 2019 AUTOR:

Makarska – vielbesuchter Mittelpunkt der malerischen Riviera

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Das Zentrum der Makarska-Riviera ist zugleich ihr größter Ort. Die lebhafte Stadt Makarska hat allerlei zu bieten, was sie zum attraktiven Touristenmagneten in dieser reizvollen Region erhob. Herrliche Bademöglichkeiten, viel Kultur und eine abwechslungsreiche Umgebung machen Makarska zum begehrten Reiseziel, das keine Wünsche offenlässt.

Die Riviera von Makarska erstreckt sich etwa 60 Kilometer lang von Brela bis Gradac und zählt zu den schönsten und attraktivsten Küstenabschnitten Kroatiens. Nicht ganz in der Mitte der Riviera liegt die Stadt Makarska, die dennoch in vielerlei Hinsicht als Zentrum dieser Region gilt. Die mächtigen Berge des Biokovo-Gebirges schützen Makarska vor rauen Winden, während die Adria der Stadt mit den herrlichen Sandstränden besonders gut gesonnen ist.

Wechselvolle Geschichte und abwechslungsreiche Gegenwart – Makarska einst und jetzt

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Die reizvolle und günstige Lage zog in der Antike schon die alten Phönizier an das Gestade des Mittelmeers, um sich hier anzusiedeln. Die Römer erkannten die Vorzüge dieses Ortes ebenfalls und werteten ihn mit einem Hafen deutlich auf, was zu schwunghaftem Handel führte. Im 7. Jahrhundert verdrängte der kroatische Stamm der Neretljani die Bevölkerung von Makarska, der sich recht erfolgreich gegen die Venezianer zur Wehr setzte, die diese Stadt auch gerne besessen hätten.
Was andere kroatische Städte verhindern konnten, gelang Makarska nicht: Etwa 150 Jahre lang stand die Stadt unter türkischer Herrschaft, bis sie in der Mitte des 17. Jahrhunderts von Venedig „befreit“ wurde. Nach einem kurzen französischen Intermezzo übernahm Österreich im 19. Jahrhundert die Geschicke der Stadt.

Heute ist Makarska ein lebhafter touristischer Mittelpunkt, der mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwarten kann und natürlich auch von den Attraktionen der Riviera sowie des „im Rücken“ der Stadt liegenden Küstengebirges profitiert. Interessante Einblicke in die Historie dieses Ortes und seiner Umgebung erhalten Sie im Stadtmuseum, das gegenüber des Fährhafens an der Uferpromenade liegt. Sie erfahren allerlei über den geschichtlichen Werdegang der Stadt und der Region, während wechselnde Ausstellungen den künstlerisch-kulturellen Teil in diesem Museum beisteuern.
Die am weitesten in den Himmel ragende Kirche ist zugleich die bedeutendste in der Stadt. Sv. Marko wurde 1776 erbaut und hatte bis zum Jahr 1828 den Status einer Kathedrale inne, seitdem nimmt sie den Rang einer Pfarrkirche ein. Das mindert die Pracht und den Reichtum an Kunstschätzen dieses Gotteshauses jedoch nicht. Üppig verzierte Altäre in reinstem Barock und herrliche Gemälde schmücken den Innenraum der Kirche. Direkt davor steht ein ebenfalls im Barockstil errichteter Brunnen, der noch etwas älter ist als die einstige Kathedrale.
Und barock bleibt es auch, denn der Palast im Osten des Hauptplatzes wurde überaus prunkvoll von der Familie Ivanisevic erbaut. Kaum weniger Prachtentfaltung entwickelte einst die Familie Tonolli mit ihrem barocken Wohnhaus etwas westlich davon. Und weil es so schön ist, werden Sie auch an der Uferpromenade noch mit einer Barockkirche verwöhnt. Sv. Filip wurde im 18. Jahrhundert als Kloster gegründet, das jedoch nicht mehr existiert.
Damit sich Ihre Augen ein wenig von den opulenten Baustilen erholen können und dennoch etwas zu sehen bekommen, sollten Sie das Muschel- und Fischmuseum in der Nähe des Hauptplatzes besuchen. Die Muscheln und ausgestopften Fische dieses kleinen Privatmuseums sind interessant und schön anzusehen. Es gibt auch allerlei Skurriles, was ahnen lässt, dass die Natur bei ihren Schöpfungen zuweilen Humor besessen haben muss…
Machen Sie auch einen Abstecher in den Südosten von Makarska, wo Sie ein Franziskanerkloster antreffen und eigentlich vor drei Klöstern stehen, von denen nur eines zu sehen ist. Die Erklärung hierfür ist ganz einfach: Schon im 6. Jahrhundert wurde genau hier ein Benediktinerkloster gegründet, das der Zerstörungswut der Türken zum Opfer fiel und etwa um 1400 neu aufgebaut wurde. Im Jahr 1614 entstand dann auf den Fundamenten des erneut niedergerissenen Klosters dann die Franziskanerabtei, die Sie nun vor Augen haben.
Man wird hinter Klostermauern zwar kein Muschelmuseum vermuten, dennoch befindet sich das zweite Museum von Makarska mit maritimem Inhalt im Klosterkomplex. Es soll weit und breit einzigartig sein und kann mit Muscheln aus allen Ozeanen und Meeren sowie einer beeindruckenden Fossiliensammlung aufwarten. Die einst mit Gold aufgewogenen Purpurmuscheln und „Meerseide“ zählen zu den spektakulärsten Exponaten dieses Museums.

Unterwegs im Wasser, auf Schusters Rappen oder auf dem Drahtesel – Aktivurlaub rund um Makarska

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Nach einem schönen Badeplätzchen müssen Sie in Makarska nicht lange suchen. Entlang der angenehm schattigen Uferpromenade erstreckt sich der mit feinem Kies bedeckte Strand Plaza, und etwas weiter außerhalb bei den Tennisplätzen können Sie am Strand Buba nach einer bequemen Liege Ausschau halten.
Etwas weiter weg, dafür umso ruhiger können Sie das Strandvergnügen am Ufer der Halbinsel Sv. Petar genießen. Weiter südlich gibt es auch einen Strand, der ganz und gar den Freuden der Freikörperkultur vorbehalten ist. Die Halbinsel kann auch mit einem hübschen Park und einer ansehnlichen Kirche aufwarten, was durchaus Abwechslung zum Strandleben bietet.

Sehr beliebt sind auch Wandertouren im Küstengebirge, das sich hinter der Stadt majestätisch erhebt. Sie können auf den gut ausgewiesenen Strecken auf eigener Faust unterwegs sein oder sich geführten Touren anschließen. Letztere können ganz gemütlich in einer oder zwei Stunden absolviert werden; aber auch mehrtägige Touren stehen auf dem Programm der Anbieter. Hierfür sollten Sie schon eine gute Kondition mitbringen.
Eine schöne Wanderung führt auf dem Lehrpfad von Gornja Brela durch das Gebirge bis zur Kapelle Sv. Nikola. Die recht einfache und daher auch familientaugliche Tour ist dank der zahlreichen Informationen entlang des Lehrpfads interessant und kurzweilig zugleich. Für die Gesamtlänge von knapp sechs Kilometern benötigen Sie etwa zwei Stunden, doch lohnt es sich, mehrmals zu pausieren, um alle Eindrücke dieser schönen Wanderung in Ruhe aufzunehmen.

Wenn Sie gerne schneller ans Ziel kommen möchten, können Sie ein Mountainbike mieten und damit durchs Gebirge radeln. Es gibt gute Karten, mit deren Hilfe Sie die verschiedenen Touren gut „abarbeiten“ können. Es versteht sich von selbst, dass auch für Radfahrer jeder Schwierigkeitsgrad vorhanden ist, den das Biokovo-Gebirge zu bieten hat.

Wenn Sie gerne in der Natur unterwegs sind, sollten Sie einen Extraurlaub für das Biokovo-Gebirge einplanen. Ob Sie den 1762 hohen Sv. Jure besteigen oder die Pflanzenvielfalt des Botanischen Gartens bewundern möchten – die großartige Gebirgslandschaft und das daran anschließende Hinterland bieten Ihnen mannigfaltige Naturerlebnisse, bei denen Abenteuerlust und Entdeckerfreude garantiert nicht zu kurz kommen.

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