Top Reiseziele Kvarner Bucht – Lopar

5 Dezember 2018 AUTOR:

Lopar – beliebter Inselort mit paradiesischen Bade- und Freizeitmöglichkeiten

Rab, Lopar
Der Ort Lopar hat sich Schutz suchend zwischen zwei Buchten gekuschelt und lockt alljährlich Tausende strandbegeisterte Badefrösche an. Hier finden Sie zwar keine Einsamkeit, dafür haben Sie eine überragende Auswahl an ortsnahen Stränden oder solchen, die weiter abseits liegen und deshalb etwas weniger stark besucht sind.

Die Insel Rab kann gleich mit mehreren Superlativen aufwarten: Sie ist das grünste Eiland, hat das mildeste Klima und ist eine der am dichtesten besiedelten Inseln in der Kvarner Bucht. Diese Attribute und natürlich die schönen Strände machen Rab zum heiß begehrten Urlaubsziel, so dass die Insel in den Sommermonaten an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit gelangt.
So geht es auch in Lopar während der Sommersaison überaus lebhaft zu. Doch mit ein wenig Ortskenntnis haben Sie bald schon die etwas von Lopar entfernteren Buchten und Strände entdeckt und den Trubel des Ortes weit hinter sich gelassen.

Im Paradies ist Platz für alle – der beliebteste Strand der Insel

Paradiesstrand Lopar (Rab)
Wenn Sie erst einmal am Paradiesstrand angelangt sind, das blaue Meer sehen und den weichen Sand unter Ihren Füßen spüren, wissen Sie, weshalb es so viele Menschen hierher zieht. Obwohl sich der Strand etwa anderthalb Kilometer weit an der Crnika-Bucht entlang windet, kann es in der Hauptsaison hier recht eng zugehen. Der Strand fällt so seicht ins Meer ab, dass Ihre Badebekleidung erst nach etwa 100 Metern mit dem Wasser in Berührung kommt. Dadurch ist der Paradiesstrand das ideale Terrain für Familien mit kleinen Kindern, die schon bis zum Bauchnabel im Wasser sitzen, während das „echte“ Meer noch ganz weit entfernt ist…
Trotz des großen Besucherandrangs können Sie unbesorgt in das kristallklare Meer eintauchen, denn die Blaue Flagge, die auch über diesem Paradies weht, garantiert beste Wasserqualität und was sonst noch zu einem „gut organisierten“ Strand dazugehört.
An Tagen, an denen wirklich alle Feriengäste ausgerechnet den Paradiesstrand zu ihrem Ziel auserkoren haben, können Sie dem Besucherandrang recht mühelos entkommen. Machen Sie sich einfach in nördlicher Richtung auf den Weg zum Bootshafen Lucica und gehen noch ein Stück weiter zu den Buchten Livacina und Kastelina, die überaus malerisch von Felsen umschlossen werden.
Von hier aus haben Sie das Inselchen Lukovac vor Augen und hinter sich einen kleinen Nadelwald, in dessen Schatten Sie sich während der Mittagszeit zurückziehen können. Da hier kaum ein Lüftchen weht, wird es hier wirklich sehr heiß, doch unter den Bäumen lässt sich die Mittagshitze recht angenehm überstehen. Auch hier kriecht der Strand ganz allmählich ins Meer, was ihn für die kleinen Badefrösche nicht nur attraktiv, sondern auch sicher macht.
Je weiter Sie nach Norden gehen, umso mehr Badebuchten werden Sie entdecken. Kleine und große Strände wie Stolac, Podpecina, Podsilo und Saramic versprechen geruhsames Badevergnügen und zuweilen auch wirklich einsame Stunden am Strand. Wenn Ihnen der tägliche Fußmarsch zu Ihrer Lieblingsbucht zu anstrengend ist, können Sie sich ein Fahrrad mieten und damit weitaus schneller zu Ihrem Sonnenplätzchen im Paradies gelangen.
Es gibt übrigens auch FKK-Bereiche, wo Sie alle Hüllen fallen lassen können. Auch die Vierbeiner dürfen sich über ein erfrischendes Bad in der Adria freuen, da es zahlreiche extra ausgewiesene Hundestrände gibt.

Antike Ruinen, ein Heiliger und schöne Wanderwege – Lopar und seine Umgebung

Lopar
Nun hat Lopar seinen Gästen nicht nur Buchten und Strandvergnügen zu bieten. Auch außerhalb des Meeres kommen die Urlaubsgäste auf ihre Kosten und finden eine Vielzahl schöner Ziele, die entweder ganz in der Nähe des Ortes oder ein Stück weit entfernt liegen. Wenn Sie also die schätzungsweise 22 (!) Badebuchten von Lopar und Umgebung ausgiebig genossen haben, ist es an der Zeit, den Blick auf andere Attraktionen zu richten.
Lenken Sie Ihre Schritte zum Kap Zidine, wo Sie auf antike Ruinen stoßen, die aller Wahrscheinlichkeit nach von griechischen Siedlern stammen. Oder Sie bleiben im Ort und besuchen die Kirche gleich am Anlegeplatz. Das im 14. Jahrhundert errichtete Gotteshaus schien einem Eremiten so gut zu gefallen, dass er seine Klause gleich neben der Kirche errichtete, um dort fortan sein Leben zu verbringen. Von diesem Eremiten ist nur der Name Dominik überliefert, seine Behausung hat die Jahrhunderte nicht überstanden, wohl aber die Kirche.
Und noch ein Einsiedler, der sogar in Lopar geboren wurde, machte von sich reden. Er lebte jedoch schon im 3. Jahrhundert und dürfte seinem Nachfolger Dominik womöglich als Vorbild gedient haben: Der Eremit Marinus war Steinmetz und ging bald schon nach Rimini in Italien, um dort an der maroden Festung zu arbeiten, die dringend erneuert werden musste. Zu dieser Zeit ließ der römische Kaiser Diokletian die Christen verfolgen; Marinus flüchtete aus der Stadt und versteckte sich auf dem Berg Monte Titano, wo er eine Höhle fand, die ihm Obdach bot.
Bald schon war es vorbei mit seinem Einsiedlerleben, da noch andere Mönche seine Zuflucht auf dem Berg fanden. Die Brüder gründeten ein Kloster und errichteten eine Kirche. Sie schufen damit sozusagen die Fundamente für einen Stadtstaat, der nach seinem Gründer Marinus den Namen San Marino erhielt.

Nicht nur Wassersportler, sondern auch Wanderer finden in der Umgebung von Lopar paradiesische Bedingungen, um diesen schönen Teil der Insel Rab auf Schusters Rappen zu erkunden. Viele Wanderwege führen Sie zu interessanten Aussichtspunkten und durch die üppige Vegetation der grünsten Insel der Kvarner Bucht.
Lopar
Es gibt noch eine weitere Besonderheit, die Wanderer und Radfahrer gleichermaßen begeistern: Rund um Lopar können Sie auf geologischen und archäologischen Lehrpfaden wandern oder radeln und dabei allerlei Wissenswertes „mitnehmen“. An bestimmten Wochentagen werden kostenlose geführte Wanderungen angeboten, die drei bis vier Stunden dauern und sehr informativ sind.
Planen Sie auch einen Ausflug zum über der Bucht Crnika gelegenen Geopark Fruga ein, der ebenso reizvoll wie interessant ist. Vom Bergrücken aus haben Sie eine grandiose Aussicht auf die Inselchen Sv. Grugur und Goli; auch das das Küstengebirge auf dem Festland können Sie gut erkennen.
Sollten Sie die Umgebung von Lopar dann wie Ihre Westentasche kennen und noch über freie Zeit verfügen, statten Sie doch der Inselhauptstadt Rab einen Besuch ab. Das schöne mittelalterliche Städtchen genießt den Status einer Kurstadt, und hier wurde im Jahr 1936 auch der erste Strand Kroatiens eröffnet, an dem die damals noch als verrucht verpönte Freikörperkultur ganz offiziell erlaubt war…

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