Wissenswertes über Kroatien – FKK Strände

9 Mai 2018 AUTOR:

Badespaß wie im Garten Eden – FKK Strände in Kroatien

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Die Freikörperkultur hat in diesem Land Tradition. Kroatien und Südfrankreich gelten als die beiden Paradiese für textilfreies Baden, und das schon zu Zeiten, als nackte Haut am Strand in anderen Ländern noch verboten war. Es war sogar ein „waschechter“ König, der als Vorreiter für die FKK-Bewegung in Kroatien betrachtet wird.

Seit 1953 darf in Kroatien ganz offiziell splitterfasernackt an eigens hierfür gekennzeichneten Stränden gebadet werden. Vorher wurde die Freikörperkultur zwar auch schon praktiziert, war jedoch bestenfalls geduldet und wurde oft wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ untersagt. Nun finden die Anhänger des hüllenlosen Badens überall in Kroatien Strände, Buchten und sogar FKK-Campingplätze, wo sie so in die tiefblaue Adria hüpfen können, wie es einst vielleicht Adam und Eva getan haben könnten, diese beiden jedoch mit Feigenblatt…

Vrsar, Rovinj und Sv. Nikola – FKK in Istrien

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Istrien ist ein beliebtes Terrain für Nudisten, die nicht nur der traumhaften Strände wegen in diese Region Kroatiens kommen. Auch die Campingplätze, die ausschließlich FKK-Anhänger beherbergen, und das gesamte Freizeitangebot tragen wesentlich zur Beliebtheit Istriens bei.
So liegt nahe der Stadt Vrsar an der istrischen Westküste das Camp Koversada, das sich rühmt, der größte FKK-Campingplatz Kroatiens und der zweitgrößte in ganz Europa zu sein. Damit nicht genug, ist Koversada auch einer der ersten offiziellen Strände in Kroatien, an denen man hüllenlos baden durfte.
Gleich zwei beliebte FKK-Camps mit schönen Stränden finden Sie bei Rovinj, das ebenfalls an der Westküste liegt. Im FKK-Camp Valalta etwa sechs Kilometer nördlich der Stadt haben bis zu 4.000 Naturisten Platz. Nur etwa drei Kilometer südlich von Rovinj entfernt können Sie im Autocamp Polari Quartier machen, das sogar fast 5.000 Badegäste beherbergen kann. Der Campingplatz bietet eine eigene Bucht und ein FKK-Areal auf einer Halbinsel.
Insulares Badevergnügen finden Sie auf der Insel Sv. Nikola, die sich gegenüber der Stadt Porec in die Adria kuschelt. Auf dem kleinen, mit einem schattigen Wäldchen bewachsenen Eiland werden Sie ein schönes FKK-Areal antreffen, zu dem Sie die Taxiboote von Porec aus in nur dreiminütiger Fahrt bringen und wieder holen. Die Boote fahren bis tief in die Nacht hinein, so dass Sie Ihr Strandvergnügen nach Herzenslust ausleben können.

Crikvenica, Krk und Rab – Textilfrei Baden in der Kvarner Bucht

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Die Kvarner Bucht mit ihrer Vielzahl an verschwiegenen Felsbuchten und einsamen Kiesstränden ist wie dafür geschaffen, störende Stoffhüllen fallen zu lassen. Damit nicht genug gilt diese Region Kroatiens quasi als Geburtsstätte der FKK-Badekultur. Zumindest aalte sich hier ein gekröntes Haupt gänzlich unbekleidet in den Fluten der Adria…
Das Städtchen Crikvenica und seine gleichnamige Riviera können mit schönen Stränden aufwarten, an denen Badebekleidung verpönt sind. So verfügt der Strand Kacjak im Örtchen Dramalj bei Crikvenica gleich über mehrere Badebuchten, in denen Sie sich im Naturzustand sonnen können.
Auch die Insel Krk ist ein guter Tipp für FKK-Anhänger, allen voran der Strand Konobe, der zwischen den Inselorten Punat und Stara Baska liegt. Hier ist es herrlich idyllisch, wozu das Fischerdörfchen Stara Baska mit seiner beschaulichen Atmosphäre seinen Teil sehr authentisch beisteuert. Wenn Sie es lebhafter mögen, können Sie in Punat am touristischen Treiben teilhaben, ganz nach Lust und Laune.
Und nun geht es nach Rab, wo alles begann. Vor der Inselhauptstad Rab liegt die „Liebesinsel“ Frkanj mit ihren schönen Sand- und Felsbuchten. Im Süden dieses Eilands in der sogenannten Englischen Bucht können Sie am Strand Kandarola ebenso unbekleidet baden wie einst seine Majestät König Edward VIII. Es war im Jahr 1936, als der König von England an diesem Strand splitterfasernackt in die Adria stieg und dabei Badegeschichte schrieb. Damals war das Nacktbaden noch verboten, doch für gekrönte Häupter galten seit jeher andere Regeln. Der Ort Rab erzählt diese Geschichte immer wieder gern und rühmt sich, als Begründer der Freikörperkultur in Kroatien in die „Weltgeschichte“ eingegangen zu sein.

Inseln Cres, Sv. Katarina und Korcula – FKK-Paradiese in Dalmatien

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Es ist ein schwieriges Unterfangen, alle schönen FKK-Strände in Dalmatien aufzuzählen oder eine Auswahl daraus zu treffen. Es gibt in dieser Region so viele Möglichkeiten, textilfrei das Meer und den Strand zu genießen, dass dies wirklich nur eine winzige „Kollektion“ aus der Fülle aller FKK-Strände sein kann.
Auf der herben Insel Cres liegt im Inselsüden der Ort Punta Kriza, wo es noch ruhig und ohne Tourismusrummel zugeht. Etwa drei Kilometer vom Ort entfernt am Campingplatz Baldarin finden Sie wunderschöne Fels- und Kiesbuchten, an denen Sie unbeschwerte Urlaubstage verbringen können. Umgeben von intakter Natur können Sie auf die „Pirsch“ gehen und mit etwas Glück Damhirsche und Wildschweine erspähen. Womöglich begegnet Ihnen beim Bad im Meer sogar ein Delphin…
Direkt vor der Haustür der Stad Biograd na Moru liegt das Inselchen Sv. Katarina im kristallklaren Wasser und lädt Sie an seine Strände ein. Die ganze Insel hat sich den Nudisten verschrieben, so dass Ihnen Textilien hier nur in Gestalt von Kleidung (für die Fahrt zur Insel und zurück!) und Badetüchern begegnen werden. Auf Sv. Katarina können Sie nach Herzenslust komplett ohne alles herumlaufen, also pures FKK-Glück überall auf diesem insularen Fleckchen Erde.
Auf der Insel Korcula, nahe dem gleichnamigen Inselhauptort liegt der Strand Stupa, wo einst vielleicht schon Marco Polo mit oder ohne Badebekleidung in der Adria geschwommen ist, das ist leider nicht bekannt. Dieser FKK-Strand zählt zu den schönsten und bekanntesten seiner Art in ganz Kroatien.
Ebenfalls auf dieser Insel im Südosten gibt es bei Lumbarda zwei schöne Badebuchten mit Sandstränden. Eine davon, die Przina-Bucht ist ganz dem textilfreien Strandvergnügen vorbehalten. An diesem herrlichen Sandstrand fühlen sich besonders die kleinen Badefrösche wohl, denn das Ufer fällt ganz allmählich zum Meer hin ab, so dass die Kleinen einen großen seichten, sicheren und vor allem sandigen Tummelplatz antreffen. Dem Strandvergnügen des FKK-Nachwuchses samt dem Bauen von Sandburgen und anderer vergänglicher Architektur steht also nichts im Wege.

Mittlerweile gibt es wohl kaum einen Strandabschnitt oder gar eine Insel, wo man nicht so baden kann, wie die Natur den Menschen geschaffen hat. Es versteht sich von selbst, dass Sie an den kleinen Stränden oder Buchten, in denen Sie gänzlich allein und ohne „Konkurrenz“ sind, ebenfalls die Hüllen fallen lassen können, auch wenn dies nicht explizit ausgewiesen ist. Leben und leben lassen, lautet auch hier die Devise in Kroatien, was dem ohnehin sehr attraktiven Urlaubsland gleich noch mehr Anziehungskraft verleiht.

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