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Biograd - Dalmatien - Kroatien

Informationen für Ihren Urlaub in Biograd

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Die Kleinstadt Biograd hat ca. 5300 Einwohner und ist 30 km von Zadar entfernt, der nächsten größeren Stadt. Die Ortsteile von Biograd sind folgende: Soline, Kozina, Benkovac.


Allgemeines

Biograd, die "weiße Stadt am Meer", liegt in der für die kroatische Adriaküste typischen Art auf einer Halbinsel, die in etwa einem Schildkrötenpanzer ähnelt. Die Stadt besitzt zwei große Yachthäfen und ist damit für Bootsbesitzer und Urlaubsskipper eine ideale Basis für schöne Touren zu den vorgelagerten Inseln und den Kornaten.

Zwar sieht man Biograd seine recht bedeutende Vergangenheit nicht mehr so deutlich an, doch wurde der bereits im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnte Ort etwa hundert Jahre später zum Sitz der kroatischen Könige auserkoren. Ein nicht unerhebliches Ereignis war die Krönung von König Koloman im Jahr 1102. Leider fiel ein Großteil der historischen Bausubstanz den Türkenkriegen im Mittelalter zum Opfer und später den ebenfalls sehr zerstörerischen Auseinandersetzungen zwischen Dalmatien und Venedig. Dass Biograd auch in der Antike eine gewisse Rolle spielte, bezeugen sowohl römische Überreste als auch die Ruinen frühchristlicher Kirchen.

Das älteste Bauwerk der Küstenstadt ist die von Benediktinern um 1069 gegründete Bruderschaftskirche Sveti Ivan. Dagegen ist die im 17. Jahrhundert errichtete Pfarrkirche Sveti Stosija zwar wesentlich jünger, doch wegen ihrer kostbaren Mondsichelmadonna unbedingt sehenswert. Ansonsten geht es in der fast dörflich anmutenden Altstadt von Biograd mit ihren verwinkelten Gassen ruhig und beschaulich zu, was in Anbetracht der lebhaften Strände und beinahe supermodernen Marinas kein Nachteil ist. Das kleine Museum, in dem Funde aus römischer und altkroatischer Zeit ausgestellt sind, lohnt ebenso einen Besuch wie das in Richtung Fährhafen gelegene Tropicarium, das allerlei Fische und Reptilien beherbergt. Von dem malerischen, mit Gras überwucherten Kirchplatz oberhalb der Stadt kann man seinen Blick über die Dächer der Altstadt schweifen lassen und dabei das Kleinstadtflair von Biograd wunderbar auf sich wirken lassen.

Empfehlenswert ist ein Bummel entlang der großzügigen Palmenpromenade, die nach Süden zu den am Strand gelegenen Hotels führt. Hier lässt es sich herrlich flanieren und in einem der vielen einladenden Cafés angenehme Ruhepausen einlegen. Die Strandpromenade am Drazica plaza bietet mit ihrem Sand- und Kiesstrand ein sehr schönes Badeterrain, wozu auch die Strandduschen sowie die unter schattenspendenden Kiefern stehenden Bänke ihr Übriges tun.

Auch die reizvolle Umgebung von Biograd kann mit einer Vielzahl von abwechslungsreichen Ausflugsmöglichkeiten aufwarten. So ist es nicht weit zu den Nationalparks Krka, Paklenica und Kornateninseln sowie zu der nur von Biograd aus zu erreichenden Insel Pasman. Nicht versäumen sollte man einen Abstecher zu dem nahegelegenen Vransko Jezero, dem größten See Kroatiens, der zugleich Naturpark ist. Der See ist durch unterirdische Kanäle mit dem Meer verbunden und bietet vielen Fischarten ideale Bedingungen, was besonders Freunde des Angelsports erfreut.
Ausflüge

In der Umgebung gibt es den Nationalpark Kornaten, der aus insgesamt 89 Inseln besteht. Die Inseln nehmen eine Fläche von rund 220 Quadratkilometern ein.

Ausflüge können auch nach Zadar unternommen werden mit seiner historischen Altstadt oder nach Sibenik. Hier kann die Mihovil-Festung besichtigt werden. Die bekannteste Stadt in der Umgebung dürfte Makarska sein. Für Naturliebhaber sei noch der Nationalpark Krka empfohlen mit seinen herrlichen Wasserfällen. Auch der Naturpark Biokovo mit seinem Berggipfel Sveti Jure ist unbedingt sehenswert. Ein weiterer Nationalpark ist der Park Paklenica, der sich in der Nähe von Zadar befindet. Für Romantiker ist eine Reise nach Turanji lohnend, auch Omis lockt als eher kleine Stadt.
Sehenswürdigkeiten

Ein Teil von Biograd na Moru liegt auf einer kleinen Halbinsel, genauer gesagt, der Kern der alten Siedlung, die zuerst an dieser Stelle entstanden ist. Zu sehen sind hier heute noch die Reste der Stadtmauer. Sie und die Rundtürme blieben bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erhalten, danach wurden sie zerstört. Vollkommen zerstört sind hingegen die Überreste des einstigen Doms in Form einer dreischiffigen Basilika. Die Reste von St. Johannes, der Klosterkirche, die ebenfalls eine dreischiffige Basilika war, können allerdings erhalten werden und wurden eingehend erforscht. Sie sind nun vor dem Zerfall gerettet. Geringe Reste sind noch von der Thomaskirche erhalten geblieben, auch sie können besichtigt werden. Außerhalb der alten Siedlung kann eine Ruine einer einschiffigen Kirche mit Apsis besichtigt werden. Außerdem sind hier alte kroatische Gräber entdeckt worden. Barocke Altäre können in der Pfarrkirche St. Anastasia aus dem Jahr 1761 gesehen werden. Ein solcher Altar ist sogar mit Gold verziert worden. Außerhalb der alten Siedlung stehen zudem die kleinen Kirchen St. Anton und St. Rochus.

In der Umgebung von Biograd na Moru gibt es Reste eines alten Aquädukts zu sehen, auch vorgeschichtliche Fundstätten sind hier zu besichtigen. Zudem kann das Heimatmuseum besucht werden, in dem Auskunft über die Geschichte des Ortes gegeben wird. Hier ist auch eine archäologische Sammlung von Exponaten aus der Vorgeschichte, der Antike und des alten Kroatiens zu sehen. Außerdem gibt es Überreste von Schiffsfrachten zu entdecken, die noch vom Ende des 16. Jahrhunderts stammen.

Neben den geschichtlichen Entdeckungen, die hier unternommen werden können, gibt es auch eine Reihe von Veranstaltungen, die zu besuchen es wirklich lohnt. So zum Beispiel die verschiedenen Musikfestivals in den Sommermonaten. Eines davon, das Biogradska festa, ist ein alljährliches Festival, das Jung und Alt aus großer Entfernung anzieht.
Kirchen,  Museum
Sportmöglichkeiten

In und um Biograd na Moru bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung und der sportlichen Betätigung. Unweit des Zentrums der Stadt und in der Nähe der Bucht Soline kann zum Beispiel Tennis gespielt werden. Hier liegt ein Kiefernwald mit einem sehr gut ausgestatteten Tenniszentrum, in diesem Teil der Adria ist das Zentrum sogar eines der am besten ausgestatteten. Es gibt insgesamt 14 Tennisplätze, die sogar beleuchtet sind, und sechs Hartplätze. Doch neben Tennisspielen kann der Urlauber natürlich auch weiteren Beschäftigungen nachgehen. So kann er Minigolf oder Beachvolleyball spielen, er kann tauchen, schnorcheln, schwimmen oder Wasserski fahren. Ein Verleih von Booten und Jetskis ist ebenfalls hier zu finden.

Rund 1000 Plätze für Boote gibt es in Biograd na Moru in den beiden Marinen Kornati und Soline. Der Ort gilt als idealer Ausgangspunkt für alle, die das so genannte Kornaten-Archipel erkunden wollen. Viele Charterfirmen und Tauchbasen haben sich hier niedergelassen und bieten den Gästen einen unvergesslichen Urlaub.
Schwimmen,  Tauchen
Gastronomie und Unterhaltung

Bar,  Cafe,  Pizzeria,  Restaurant
Wellness- Beauty- und Gesundheitsangebote

Friseursalon
kurzer geschichtlicher Überblick

Bereits seit Mitte des 10. Jahrhunderts wird Biograd na Moru als Stadt geführt. Zuerst war die Rede von der „Stadt Biograd na Moru“ durch Konstantin Porphyrogennetos. Im 11. Jahrhundert war sie Sitz der Könige Kroatiens, was schon einiges über die Schönheit der Stadt sagt. Um 1059 wird Biograd na Moru zum Sitz der Bischöfe, in dem Jahr wird auch St. Johannes gegründet, das Benediktinerkloster. Zehn Jahre später wird St. Thomas gegründet, dabei handelte es sich um ein Frauenkloster.

König Koloman wird im Jahr 1102 zum kroatischen König gewählt. Die Krönung selbst sowie die Krönungsfeier fanden in Biograd na Moru statt. 1125 allerdings zerstörten die Venezianer die komplette Stadt. Überhaupt waren es die venezianisch-türkischen Kriege, die in der Stadt tiefe Spuren hinterlassen haben. Vor allem 1646 waren die Zerstörungen besonders groß. Einmal zerstörten die Einwohner von Biograd na Moru ihre Stadt sogar selbst, nur damit sie nicht in die Hände der Türken fällt. Zerstörungen erfuhr der Ort auch durch den Kroatienkrieg, als er durch den Beschuss der serbischen Artillerie teilweise zerstört wurde. Doch immer wieder fanden in der gesamten Geschichte die Menschen die Kraft, die Stadt wieder aufzubauen und machten sie zu dem, was sie heute ist: einer wunderschönen Stadt, in die Besucher aus aller Welt kommen und in der der Tourismus eine ganz besondere Rolle spielt.

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