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Kroatien Reiselexikon

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Jadranska Magistrale – Kroatiens wunderschöne und launische Küstenstraße

Sie ist lang, schön, bietet eine atemberaubende Aussicht und schlängelt sich entlang der gesamten Adriaküste von Rijeka nach Dubrovnik. Die Jadranska Magistrale zählt zu den schönsten Küstenstraßen in ganz Europa und ist wie fast alle Schönheiten nicht ganz frei von Launen und Tücken.

Die ehemalige jugoslawische Küstenstraße ist für viele Urlauber auch heute noch ein Muss, um von Istrien bis hinunter nach Süddalmatien zu reisen. Denn die Adria-Autobahn hat auf ihrem 608 Kilometer langen Verlauf von Rijeka über Crikvenica, Karlobag, Zadar und Split nach Dubrovnik allerhand zu bieten, bis sie bei Petrovac na moru ins Hinterland abbiegt. Dabei ist der Name Autobahn ein klein wenig geschönt, da sich die Jadranska Magistrale überwiegend zweispurig an der Adria entlang windet.

Großartige Naturkulissen wie das Velebit-Gebirge zwischen Rijeka und Zadar tragen ebenso zum besonderen Flair dieser Straße bei wie die oft halsbrecherischen Kurven, deren Herausforderungen sich die Autofahrer auf der Strecke zwischen Split und Opuzen stellen müssen. Diese Route ist nicht unbedingt für Fahranfänger oder Kraftfahrer mit schwachen Nerven geeignet; zumindest sollte der Fahrer auf dieser Reiseetappe hochkonzentriert sein und sein Augenmerk ausschließlich auf die Straße und den entgegenkommenden Verkehr richten. Da es kaum möglich ist, den Schwerlastverkehr oder auch andere PKWs zu überholen, muss man sich auf eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von etwa 50 Stundenkilometer einstellen. Bei einer entsprechenden Anzahl vorausfahrender Lastkraftwagen kann sich die Geschwindigkeit auf den kurvenreichen Strecken auch auf 10 Stundenkilometer verringern. Es ist also durchaus keine Seltenheit, wenn die Fahrt auf der Küstenstraße von Rijeka bis Zadar zwischen vier und fünf Stunden dauert, obwohl die Entfernung zwischen diesen beiden Städten nur 200 Kilometer beträgt.

Vorsicht ist auch bei nasser Fahrbahn geboten, da die Straße dann zur Rutschbahn werden kann. Auch wenn die Bora bläst, sollten PKWs und vor allem Motorradfahrer die Tücken starker Windböen nicht unterschätzen.

Da eine Medaille immer zwei Seiten hat, gibt es auch gute Gründe, weshalb viele Kroatien-Urlauber die Jadranska Magistrale einem Flug oder der Anreise mit der Autofähre vorziehen. Es ist die atemberaubende Aussicht auf das grandiose Panorama der verschiedenen Landschaften, die für so manchen Stau oder zähfließenden Verkehr entschädigt. Die Einschränkung, dass die gebotenen Schönheiten nur von den Mitreisenden genossen werden können, kann durch einen häufigen Fahrerwechsel abgemildert werden. Außerdem hat eine eher gemächliche Reisegeschwindigkeit den Vorteil, den Obstständen am Straßenrand Aufmerksamkeit zu schenken sowie den Verlockungen zahlreicher kleiner Konobas und Kneipen zu erliegen, die entlang der Strecke zur Rast einladen.

Jugo, Bora, Maestral & Co. – von lauen Lüftchen und stürmischen Böen

In Kroatien weht immer irgendwo ein Lüftchen. Der Wind erscheint meist als sanfte Brise, kann sich jedoch je nach Jahreszeit und geographischer Lage durchaus auch von seiner stürmischen Seite zeigen. Entlang der Adriaküste bläst der Wind gleich aus sämtlichen Himmelsrichtungen, was diesen Teil des Mittelmeeres speziell für Wassersportler wie Segler und Surfer überaus beliebt macht.

Unter den kroatischen Winden spielen Bora, Jugo und Maestral die Hauptrolle. Die Bora hat das ganze Jahr über Saison und weht meist ohne Vorankündigung. Sie bläst vom Land aufs Meer und kann im Winter durchaus sturmähnliche Ausmaße annehmen. Ganz plötzlich taucht die Bora aus nordöstlicher Richtung auf und kann sich bis zu einem trockenen und kalten Sturm steigern, der sich immer wieder zu unberechenbaren Böen aufschwingt. Die Bora kann Geschwindigkeiten bis zu 180 Stundenkilometer erreichen und dabei nicht nur Freizeitkapitänen gefährlich werden, sondern auch Auto- und insbesondere Motorradfahrern durchaus Probleme bereiten.

Im Gegensatz zur Bora gibt sich der feucht-warme Jugo sehr viel angenehmer, nicht zuletzt deshalb, weil er meist mit gleich bleibender Stärke bläst und nur allmählich an Intensität zunimmt. Der Jugo weht überwiegend aus südöstlicher Richtung und hat dichte Wolken sowie Regen im Schlepptau. Zwar sorgt auch dieser Wind für eine kabbelige See und einen unruhigen Wellengang, doch gebärdet er sich bei weitem nicht so launisch und unberechenbar wie die Bora.

Dagegen darf der Maestral als ausgesprochen beliebtes Lüftchen bezeichnet werden. Während der Sommermonate bläst dieser Wind in schöner Regelmäßigkeit aus nordwestlicher Richtung vom Meer aufs Land. Je nach dem Temperaturunterschied zwischen Wasser und Land ist auch die Stärke des Maestral verschieden, was sich jedoch nicht auf seine "Zuverlässigkeit" auswirkt. Man kann beinahe die Uhr danach stellen, wenn dieser Wind um 9 Uhr früh sein Tagewerk beginnt, um bis etwa 14 Uhr zur Höchstform aufzulaufen. Pünktlich vor Sonnenuntergang hat auch der Maestral sein Arbeitspensum erreicht und legt bis zum nächsten Morgen eine Ruhepause ein.

Besonders in Nordkroatien muss mit dem launenhaften Neverin gerechnet werden, der völlig ohne Vorwarnung auftritt und sich bis zu unwetterartigen Stürmen aufschwingen kann. Das alles kann sich so schnell zusammenbrauen, dass bei extremer Hitze und Schwüle besonders kleinere Boote den Horizont im Auge behalten sollten, um nach verräterischen Sturmwolken Ausschau zu halten.

Auch eine Windhose kann für Boote zur Gefahr werden, da die im Trichter dieses Windphänomens rotierende Luft alles mit sich reißt, was nicht angebunden oder sonst irgendwie fixiert ist.

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