Kroatien Urlaub mit Adrialin

Kroatien Reiselexikon

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Kvarner – abwechslungsreiche Meeresbucht mit herben Insel, großartigen Hafenstädten und vielerlei Ausflugsmöglichkeiten

Die Kvarner Bucht oder die Region Kvarner ist ein gewaltiges Meeresstück, das die Halbinsel Istrien vom kroatischen Festland zu trennen scheint. Bei einem Blick auf die Karte ist dieser Teil der Adria wie eine gewaltige Bucht geformt, in der die Hauptinseln Krk, Cres, Losinj, Rab und Pag wie eingestreute urwüchsige Mondlandschaften anmuten.

Nimmt man es ganz genau, dann trifft die Bezeichnung "Kvarner" lediglich auf den Meeresabschnitt zwischen Istrien und den Inseln Cres und Losinj zu. Doch im Laufe der Zeit hat es sich eingebürgert, den gesamten Golf zwischen Istrien und dem Velebit-Gebirge als Region Kvarner zu bezeichnen. Die Kvarner Bucht ist ein beliebtes Terrain für Ruhesuchende und Individualisten, die entlang der Küste oder auf den Inseln einen erholsamen Urlaub verbringen möchten, ohne dabei allzu großen Wert auf touristischen Trubel zu legen.

Noch vor etwa hundert Jahren galt es beinahe als Abenteuer, von Istrien kommend die Kvarner Bucht zu durchqueren. Der "Quarnero“, wie dieser Meeresteil einst genannt wurde, besaß einen üblen Leumund als tückische und unberechenbare Strecke, auf der die ungemütliche Bora den Passagieren auf den Dampfern oft mächtig zu schaffen machte. Sturmstöße und Wellenschlag waren bei schlechtem Wetter an der Tagesordnung, so dass man erst aufatmen konnte, wenn man in den "ungemein geräumigen und sicheren Hafen“ von Mali Losinj, dem damaligen Lussinpiccolo einfuhr. Es ist nicht ganz klar, woher die Kvarner Bucht ihren Namen hat. Doch spricht vieles für die Annahme, dass die Bezeichnung „Quarner“ aus dem Lateinischen kommt und sich von „mare quaternarium“, also dem "vierteiligen Meer" ableitet.

Unter den Küstenstädten des Kvarner nimmt Opatija eine herausragende Stellung ein. Die Hafenstadt inmitten der gleichnamigen Riviera darf sich rühmen, das älteste Seebad Kroatiens zu sein, das mittlerweile auf eine etwa 150-jährige Tradition als Touristenort und Treffpunkt der Reichen und Schönen des 19. Jahrhunderts zurückblicken kann. Es ist dem Schutz des mächtigen Ucka-Gebirges zu verdanken, dass Opatija vor Kälte und Trockenheit der rauen Winde aus dem Landesinneren verschont bleibt. Das milde und feuchte Klima lässt eine prächtige subtropische Vegetation aufs üppigste gedeihen, so dass man sich beim Anblick von blühenden Magnolien, Kamelien und Oleander fast schon wie im tiefsten Süden wähnt. Lange Zeit war Opatija nur den wohlhabenden Urlaubsgästen vorbehalten, ein Umstand, der sich glücklicherweise geändert hat, wenngleich die Stadt immer noch in einem Atemzug mit mondänen Seebädern wie Nizza, San Remo oder Brighton genannt wird.

Von Opatija aus lohnt sich ein Abstecher nach Slowenien zum Höhlenlabyrinth der Grotten von Postojna. Hier hat sich der Fluss Pivka in das weiche Kalkgestein gegraben und dabei ein großartiges Höhlensystem geschaffen, das man über unterirdische Gänge von mehr als 20 Kilometern Länge auf abenteuerliche Weise erkunden kann. Nicht minder eindrucksvoll sind die Skocjanske jame, die nur 40 Kilometer von Opatija entfernt liegen. Sie sind das Werk des Flusses Reka und bei weitem nicht so überlaufen wie die slowenische Konkurrenz.

Die Kvarner-Inseln sind die idealen Urlaubsziele, wenn man Ruhe und Entspannung sucht. Auch Anhänger der Freikörperkultur fühlen sich auf den eigens für sie "reservierten" Campingplätzen, Stränden und sogar Hotels hüllenlos wohl in ihrer Haut. Freizeitkapitäne wissen die hervorragend ausgestatteten Marinas ebenso zu schätzen wie die Vielzahl an winzigen Inseln, die man dem Boot ansteuern kann, um ein einsames Badeplätzchen zu finden. Betrachtet man die Inseln in der Kvarner Bucht aus der Ferne, muten sie wie bleiche und kahle Mondlandschaften an. Doch dieser Eindruck täuscht: erst beim Näherkommen sieht und riecht man die würzige Macchia, die sich überall auf den Inseln ausbreitet und die Luft mit ihrem intensiven Aroma erfüllt.

Krk ist die größte Insel in der Region Kvarner und zugleich die größte in der gesamten Adria. Über eine Brücke kann Krk bequem vom Festland aus erreicht werden, und die gut ausgebaute Infrastruktur ist ebenfalls wie dafür geschaffen, mit dem eigenen Auto anzureisen oder sich in Rijeka ein Mietfahrzeug zu gönnen. Die Yachthäfen, Campingplätze und hervorragenden Wassersportbedingungen tun ein Übriges, um diese Insel während der Sommermonate in einen beliebten Tummelplatz für gesellige Touristenschwärme zu verwandeln.

Wesentlich ruhiger geht es auf der Insel Cres zu, die von vielen Urlaubern nur als Transitstrecke auf dem Weg zur Nachbarinsel Losinj genutzt wird. Völlig zu Unrecht, denn Cres ist nicht minder reizvoll und verfügt über ebenso gute Unterkunftsmöglichkeiten wie Krk und Losinj. Während die Insel Pag sich als bleiche und sehr karstige Schönheit präsentiert, darf Rab sich rühmen, das grünste Eiland der Kvarner Bucht zu sein. Das milde Klima, die üppige Vegetation und die malerische mittelalterliche Altstadt der "Inselmetropole" Rab garantieren dieser Kvarner-Insel einen regen touristischen Zulauf.

Außer den Hauptinseln gibt es noch viele kleine Inselchen, die immer einen Abstecher wert sind und meist kleine Paradiese für sich darstellen. Auf der Klosterinsel Sveti Petar dürfen Palmen, Zitronenbäume, Oleander und Olivenbäume unbekümmert vor sich hin wachsen und eine grüne und blühende Kulisse für die Ruinen des venezianischen Franziskanerklosters bilden, das nur noch von einem einzigen Mönch bewohnt wird.

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