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Kroatien Reiselexikon

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Verkehr – wie man in Kroatien unterwegs sein kann

Viele Wege führen nach Kroatien. Damit nicht genug, denn zahllose Verkehrsverbindungen erstrecken sich kreuz und quer über das kroatische Festland und die Inseln, so dass man für eine Entdeckungstour durch das Land viele abwechslungsreiche Möglichkeiten zur Verfügung hat.

Auto

Die bequemste Variante Kroatien intensiv zu erkunden, ist eine Tour mit dem eigenen Fahrzeug. Wer sich beispielsweise den Süden Dalmatiens als Reiseziel ausgewählt hat und die lange Anreise scheut, kann ab Italien auf die Autofähre umsteigen und dann das Fahren ganz entspannt dem Schiff, respektive dem Kapitän überlassen. Das kroatische Autobahnnetz kann sich sehen lassen. Gute Straßen und zahlreiche Brücken ermöglichen eine reibungslose Durchfahrt in alle Himmelsrichtungen. Auch das Hinterland ist mittlerweile gut mit Autobahnen bestückt, so dass man während der Fahrt auf den fast kerzengeraden Straßen auch einen Blick auf das herrliche Bergpanorama riskieren kann.

Nicht ganz so komfortabel, dafür umso malerischer gestaltet sich eine Fahrt entlang der Küstenstraße Jadranska Magistrale, deren wohl schönster Streckenabschnitt zwischen Rijeka und Zadar liegt. Die vielen Kurven und die nicht ganz ungefährliche Bora verleihen einer Anreise auf der Küstenstraße zuweilen ein etwas abenteuerliches Flair.

Wer am kroatischen Straßenverkehr teilnimmt, muss sich an die hier herrschenden "Spielregeln" halten. So gilt, dass bei Regen oder starkem Wind erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich ist, da die Fahrt auf einer feuchten Straße rasch in einer Rutschpartie ausarten kann. Windböen sollte man ebenfalls ernst nehmen, denn die zuweilen sehr heftige Bora kann durchaus ein Auto von der Straße fegen – von Motorrädern ganz zu schweigen. In ländlichen Bereichen sollte man besonders bei Dunkelheit auf landwirtschaftliche Fahrzeuge und Pferdegespanne achten, die teilweise unbeleuchtet unterwegs sind. Es ist auch durchaus keine Seltenheit, wenn plötzlich ein Esel mitten auf der Straße steht, der in seiner störrischen Art beschlossen hat, genau hier eine Pause einzulegen.

Soviel zu den Regeln allgemeiner Vorsicht, denen sich einige abweichende Bestimmungen zu der deutschen Straßenverkehrsordnung hinzugesellen. Herrschte noch vor einigen Jahren auf kroatischen Straßen absolutes Alkoholverbot, wurde die Promillegrenze wieder auf 0,5 angehoben, was ebenfalls für Boote und Schiffe gilt. Anders sieht es aus, wenn man mit diesem Blutalkohol in einen Unfall oder ein sonstiges Verkehrsdelikt verwickelt wird. Apropos Unfälle – sicherheitshalber sollten sie immer der Polizei gemeldet werden.

Beim Überholen anderer Fahrzeuge muss man während des gesamten Überholmanövers den Blinker angeschaltet lassen. Dagegen darf man keine Schulbusse überholen, die am Straßenrand angehalten haben, um Kinder ein- und aussteigen zu lassen. Auch sollte man die Geschwindigkeitsvorschriften respektieren, da auch in Kroatien Radarkontrollen sehr beliebt sind.

Fähre

Wem der Straßenverkehr zu hektisch erscheint, kann sich mit der Fähre entlang der Küste bewegen oder eine der zahlreichen Inseln ansteuern. Will man dies in der Hochsaison tun, sollte man rechtzeitig einen Platz für sein Fahrzeug reservieren, da man ansonsten den abfahren Schiff vom Ufer aus nachschauen muss. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte mindestens drei Monate vor Beginn der Reise eine Fähre buchen.

Zwar sind viele Inseln durch Brücken mit dem Festland und auch miteinander verbunden, doch ist eine Fahrt mit der Fähre immer dann sinnvoll, wenn man sein Reiseziel direkt und ohne Umwege ansteuern möchte. Es kann nicht schaden, etwa eine Stunde vor Abfahrt der Fähre bereits am Hafen zu sein, um noch ein Ticket zu ergattern und um zu vermeiden, der letzte in der Warteschlange zu sein. Bei schlechten Wetterverhältnissen kann es zu Verschiebungen der Abfahrtszeiten kommen, weshalb man die Reisezeit mit dem Schiff recht großzügig planen sollte.

Bus

Kroatien verfügt über ein hervorragend ausgebautes Busnetz, das auch preislich sehr attraktiv ist. Wer nicht mit dem eigenen PKW angereist ist und die nicht unerheblichen Kosten für ein Mietfahrzeug scheut, wird rasch feststellen, dass man mit dem Bus überall hingelangt. Auf den längeren Strecken, die beispielsweise in die großen Küstenstädte führen, ist man in bequem ausgestatteten Expressbussen unterwegs, die selbstverständlich über eine Klimaanlage verfügen. Auch hier ist es von Vorteil, während der Hauptreisezeit einen Platz zu reservieren. Die überregional verkehrenden Busse haben ihre Haltestellen zumeist in größeren Orten. Jedoch kann man problemlos überall aussteigen, wenn man dem Busfahrer diesen "Sonderwunsch“ rechtzeitig mitteilt.

Eisenbahn

Sie ist mit Abstand das billigste Verkehrsmittel, jedoch gibt es keine direkten Verbindungen zwischen den kroatischen Küstenstädten, so dass die Bahn meistens nur für die Anreise genutzt wird.

Flugzeug

Es lohnt sich kaum, für eine Reise innerhalb Kroatiens in die Lüfte zu steigen. Zwar gibt es von Zagreb aus gute Flugverbindungen an die Küste und auf die Inseln, doch sind diese Flüge nicht nur recht teuer, sondern auch rasch ausgebucht.

Fahrrad

Mit viel Zeit und entsprechender Kondition im Gepäck ist eine Rundreise durch Kroatien mit dem Fahrrad sicherlich die stimmungsvollste Art, dieses Land zu entdecken. Insbesondere die Inseln sind wie dafür geschaffen, mit dem Fahrrad oder dem Mountainbike erkundet zu werden. Die Streckenführung verläuft dort überwiegend auf kleinen asphaltierten Straßen, auf denen kaum Verkehr herrscht und die zahlreiche Gelegenheiten zum Verweilen, Faulenzen und auch Baden bieten.

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